Dies ist die Beta-Version zum Relaunch der Einbanddatenbank. Es handelt sich um eine Testversion und es kann zu Fehlern kommen. Für die normale Nutzung empfehlen wir https://www.hist-einband.de.
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Über die Einbanddatenbank

Die Einbanddatenbank (EBDB) verfolgt das Ziel, die Einbanddurchreibungen von Buchbeinbänden des 15. und 16. Jahrhunderts in einer speziell auf die Anforderungen historischer Bucheinbände entworfenen Datenbank formal und inhaltlich zu erfassen. Diese wird einer an Fragen der Einbandforschung interessierten Öffentlichkeit über das Internet zur Verfügung gestellt.


Dafür werden die in Papierform vorliegenden Einbanddurchreibungen zunächst gescannt und anschließend anhand eines einheitlichen Kategorienschemas in der EBDB erfasst. Der beschreibende Teil berücksichtigt neben formalen (Form, Größe) und inhaltlichen Aspekten (z.B. Motiv) v. a. Fragen der Zuschreibung von Werkzeugen (Werkstatt, Buchbinder) und Provenienzen (u.a. Supralibros, Widmungen).

Die Einbindung von Bildern ergänzt die verbalen Beschreibungen und bietet der Einbandforschung zudem visuelle Zuordnungs- und Recherchemöglichkeiten bislang größtenteils unpublizierten Materials.

Entstehungsgeschichte

2018

Anwendertreffen in Berlin.

Die Beta-Version der neuen EBDB geht online.

2017

Ein Team der Abteilung IDM der SBB-PK beginnt in Zusammenarbeit mit der zuständigen Fachabteilung Historische Drucke mit einer Neugestaltung der Einbanddatenbank (EBDB).

2016

Weitere Partner sind dem Verbundprojekt EBDB beigetreten.
Die Datenbank ist nunmehr 16 Jahre online, in der SBB-PK fällt die Entscheidung zu einem umfassenden Relaunch.

2009

Mit der Bibliothek der Radboud-Universität  Nijmegen tritt der erste ausländische Partner dem Verbundprojekt bei.

Im gleichen Jahr wird die Bibliothek des Evangelischen Predigerseminars  Wittenberg erster Projektpartner aus dem Bereich der kirchlichen Bibliotheken.

2005

Die EBDB hat sich in der Fachcommunity etabliert.
Ihre Webadresse (http://www.hist-einband.de) ist zum zentralen Anlaufpunkt für die Erforschung des Bucheinbands des 15. und 16. Jahrhunderts geworden.

Der kontinuierliche Dateninput, die wachsende Zahl von Images und der Beitritt weiterer Mitglieder in das Verbundprojekt erfordern bessere technische Lösungen. Es erfolgt eine Migration in ein zeitgemäßes Datenbanksystem (MySQL).

Die Bayerische Staatsbibliothek München (BSB) mit ihren umfangreichen Sammlungen von Einbanddurchreibungen tritt dem Verbundprojekt bei.

Die drei Bibliotheken stellen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) den Antrag auf Förderung eines projektbezogenen Datenverbundes zur Erschließung ihrer Sammlungen von Einbanddurchreibungen.

Auf der Basis von Allegro C wird an der SBB-PK die Einbanddatenbank (EBDB) programmiert.
Neu und völlig innovativ ist dabei der Ansatz, die auf den Einbänden vorhandenen einzelnen Werkzeuge – Stempel, Rolle und Platte – in den Fokus zu stellen und jeder Beschreibung wird ein Image beigefügt.

Gemeinsam entwickeln SBB-PK, HAB und WLB die Idee einer Datenbank zum Nachweis der Werkzeuge auf Bucheinbänden des 15. und 16. Jahrhunderts. Grundlage sollen die Durchreibungssammlungen von Ilse Schunke und Ernst Kyriss sowie die in Wolfenbüttel gesammelten Einbanddurchreibungen sein.

Ein Verbundprojekt soll entstehen, das für weitere Mitglieder offen ist.

In Leipzig gründet sich der Arbeitskreis für die Erfassung, Erschließung und Erhaltung historischer Bucheinbände (AEB).
Als eines der wichtigsten Ziele wird die Etablierung eines zentralen Nachweisinstrumentes für die Bucheinbände der Frühen Neuzeit postuliert, das die gedruckten Repertorien ergänzen und mittelfristig ersetzen kann. Die SBB-PK erklärt, die Arbeit des AEB und seine Ziele zu unterstützen.