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Entdecken Sie Durchreibungen und Originaleinbände des 15. und 16. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum

Die Anfertigung von Durchreibungen der auf Bucheinbänden in verschiedenen Techniken geprägten Werkzeuge, Stempel, Rollen und Platten, ist ein bewährtes Hilfsmittel bei der Erforschung von Bucheinbänden. Ein Blatt Papier wird auf den Buchdeckel gelegt und mit Hilfe eines Bleistiftes werden die Motive auf das Papier übertragen. So entsteht eine maßstabsgetreue Wiedergabe des Motivs, frei von eventuellen Schattierungen und möglichen Verzerrungen. Zudem ist diese Methode ohne jede technische Ausrüstung anwendbar - sie ist kostengünstig und effektiv.

Verschiedene deutsche Bibliotheken verwalten neben ihren Buchbeständen große Sammlungen dieser Durchreibungen, die auch für die heutige Forschung einen immensen Wert darstellen.

In der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz - befindet sich neben der Schwenke-Sammlung, die durch eine zweibändige Publikation in der Fachwelt bekannt gemacht wurde, die von Ilse Schunke aufgebaute Sammlung von Durchreibungen zum Renaissanceeinband.

Die Württembergische Landesbibliothek in Stuttgart besitzt die große, von Ernst Kyriss zusammengetragene, Sammlung zum spätgotischen Bucheinband. Kyriss berücksichtigte während zahlreicher Bibliotheksreisen vor allem den süddeutschen Raum.

Die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel hat eine exzellente Sammlung von Einzelstempeln, die vor allem die Bucheinbände aus nord- und mitteldeutschen Bibliotheken zum Inhalt hat.

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt die unter Ferdinand Geldner aufgebaute umfangreiche Sammlung von Leitstempeln spätgotischer Einbände sowie von zahlreichen weiteren Durchreibungen oft ganzer Einbände, darunter Durchreibungen von spätgotischen und Renaissance-Einbänden zumeist aus dem süddeutschen Raum.

Eine Durchreibung entsteht

und findet sich in der EBDB:
http://www.hist-einband.de/?wz=p002936

Ausschnitt aus:
Ex Bibliotheca Regia Berolinensi : Galaxie des Wissens, Berlin 2003
© märzdesign, Berlin